Gesundheitswesen die Erste

Da ich durch eine Vorerkrankung zu den Permanenttablettenschluckern gehöre, habe ich mich nach meiner Ankunft in Essen nach einem Hausarzt umgesehen. Da ich zu den etwas Fauleren gehöre, wird in die gelben Seiten geschaut und der nächste Arzt, bzw. Ärztin ausgewählt. Schnell und einfach. So begab ich mich Mitte August in eine Praxis um einen Termin zu vereinbaren. Der Sprechstundenhilfe habe ich die Anschrift meines Haburger Arztes mitgeteilt, damit sie sich schon mal die dortigen Untersuchungsergebnisse und die entsprechende Medimentikaion besorgen können, damit das alles etwas schneller geht.Plötzlich überkamen mich merkwürdige Bauchschmerzen. Tags darauf suchte ich die Praxis auf, um mich untersuchen zu lassen, damit dem Übel auf den Grund gegangen wird und für Abhilfe gesorgt wird. Die Untersuchungsergebnisse aus Hamburg lagen zwischenzeitlich vor. Die Untersuchung bestand aus „ich fass dir drei mal auf den Bauch“ und die Mitgabe von zwei verchiedenen Arzneimittelproben mit Einnahmehinweis.

Kurzfrist erfuhr ich etwa Linderung, die war aber nicht von Dauer. Die Schmerzen wurden einen Tag später, am Freitag Abend, stärker. Die Nacht war etwas unruhig und die eingenommen Tabletten halfen nicht mehr. Am späten Samstagnachmittag entschloss ich mich, die Uniklink Essen aufzusuchen, damit die Sache endlich bereinigt wird. Hier wurde eingehend untersucht, Vorerkranungen abgefragt und ich befand mich nach zwei Stunden im Bett, mit einem Aufstehverbot belegt, wieder. OP Termin war für kommenden Dienstag angesetzt. Bei der Entlassungsuntersuchung murmelte der Operateur:  „hast ja noch mal Glück gehabt“.

Nach 14 Tagen Aufenthalt wurde ich entlassen. Es folgten für die nächsten 14 Tage tägliche Besuche bei einem anderen Arzt, der alles penibel kontrollierte und die Medikamente neu eingestellt hat.

Da ich fürchterlich sauer auf die erste Ärztin war, suchte ich die Praxis erneut auf, um nachzufragen, warum die Untersuchung nur oberflächlich gemacht wurde und warum auf meine vorhandene Gesundheitsbeeinträchtigung nicht reagiert worden ist. Die Antwort habe ich bis heute nicht erhalten, mein Anspruch auf den Untersuchungsbericht und die Abrechnung wurde mir verwehrt. Zwischenzeilich ist mir bekannt, dass die Ärztin eine eingehende Untersuchung abgerechnet hat.

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