Wochenkuriositäten 2011-7 drastische Strafen

Eigentlich mit einem sozialen Hintergrund im Jahr 1918 gegründet wurde die Gagfah und dann irgendwann im Zuge der chronischen Geldknappheit des deutschen Staates an den amerikanischen Investor Fortress verscherbelt verkauft. Soweit ist das nicht verwunderlich, aber im Jahr 2006 machte die Gagfah die Stadt Dresden mit einem Schlag schuldenfrei, indem sie den gesamten Wohnungsbestand der Woba Ost und West aufkaufte. Dabei verpflichtete sich das Unternehmen, eine Sozialcharta was den Verkauf der Wohnungen anbetrifft einzuhalten. Wenn wurder es also im Jahr 2011 noch, das dieses nicht gemacht wurde und die Stadt Dresden eine Nachforderung von mehr als 1 Milliarde an die Gagfah stellt und diese notfalls per Gericht eintreiben will. Das diese Unternehmen sich ausschließlich mit Krediten finanziert hat, wurde wohl ein Urteil zu Gunsten der Stadt Dresden, auch nur teilweise, das Aus und die nach sich ziehende Insolvenz bedeuten. Wenn dann der Eigentümer den gesamten Wohnungsbestand erneut aus der Insolvenzmasse kauft sind sämtlichen Sozialvereinbarungen mit einem Schlag hinfällig und die Muttergesellschaft hat ihr Ziel erreicht, sich vor sozialen Verpflichtungen zu drücken. Warum beschleicht mich wieder das Gefühl, das die Dummen nach allen Streitigkeiten die Mieter sein werden?

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein

Eine Antwort zu “Wochenkuriositäten 2011-7 drastische Strafen

  1. Oh, da haben wir beide über das gleiche Thema nachgedacht. Ich sehe es gerade via WordPress-Tagging. Was für ein Zufall!

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