Da vermisse ich einen Aufschrei…

… den diese Art von Meldungen machen mich unruhig. Selbst wenn es sich nur um den Gruß Präsidenten dieses Landes handelt. Solche Äußerungen stehen keinem Deutschen zu. Die letzten Jahrzehnte sind wir Deutschen mit einer sehr defensiven Haltung, was Auslandseinsätze der Bundeswehr betrifft sehr gut gefahren. Warum nur „die Linken“ gegen die gemachten Äußerungen protestieren bleibt mir ein Rätzel. Ich möchte nicht in einem Land leben, wo das Militär wieder eine große oder staatstragende Rolle spielt.

Und warum auf Twitter im Gegensatz um Teppich schmuggelnden Entwicklunghilfeminister kaum Reaktionen gekommen sind, ist mir auch unbegreiflich.

4 Kommentare

Eingeordnet unter ... und das nervt

4 Antworten zu “Da vermisse ich einen Aufschrei…

  1. Ich glaube, ganz so einfach ist es denn doch nicht. Ja, das Wörtchen „glückssüchtige“ eckt an und ist bestenfalls ungeschickt gesetzt, wenngleich im Rahmen der Veranstlatung – eine Rede vor den Führungskräften der Bundeswehr – sicher verständlich. Aber der Rest des Satzes kann so stehenbleiben: wir sind als Gesellschaft nicht bereit und willens, gefallene Soldaten zu ertragen. Aber Deutschland ist nicht zuletzt auch deshalb international anerkannt, weil wir unseren militärischen Beitrag leisten – im Rahmen dessen, was uns unser Grundgesetz und der Anstand erlaubt. Wenn man mit aus Afghanistan heimkehrenden Soldaten spricht, hat man schon den Eindruck, daß wir dort gebraucht werden und ein internationaler Truppenabzug der dortigen Bevölkerung Angst macht, so chaotisch und vielschichtig die Zustände dort auch sein mögen.

    Das Leben ist nicht schwarz-weiss. Hätten sich vor Jahrzehnten nicht besonnenere Köpfe rund um General Marshall durchgesetzt, wären wir heute der Kartoffelacker Europas und die USA hätten einen wichtigen Handelspartner weniger.

  2. Sicherlich ist es nicht einfach, aber diese wiedererstarkte „Großmannssucht“ führt in diesem Land auch diesmal zu keinem guten Ergebnis, davon bin ich überzeugt.

    Allerdings bin ich seit meiner Zeit in den USA auch davon überzeugt, das eine differenzierte Einstellung zu diesem Land besser wäre. Die Hilfen des Marschallplans, waren gut und richtig, aber mittlerweile ist der „Überseepartner“ (besonder seit W-zeiten) doch mächtig auf Krawall aus, was ich nicht mag, ja verabscheue.

    Die letzten 60 Jahre in Demut bei jeglichen Kriegseinsätzen haben dieser Republik gut zu Gesicht gestanden.

    • Das stimmt, und natürlich kann es sich immer nur um eine historische Momentaufnahme handeln. Ich finde aber auch, daß das ewige Gebrüll der Linken um seiner Selbst Willen nicht eben produktiv ist. Lassen wir deren eigenwilligen Umgang mit der eigenen Vergangenheit mal außen vor, so bleibt doch ziemlich offensichtlich, daß sie auch keine Lösungsvorschläge außer „Dagegen!“ zu krähen haben.

  3. Die Linken sind für mich einfach nicht aktzeptabel, ein Partei, die in ihrer Vorgeschichte Verbrechen begangen hat, diese immer noch hartnäckig leugnet hat für mich keine Daseinsberechtigung, sie berkommt gerade wieder zu einer Ostpartei der Gefrusteten oder ewig Gestrigen. Aber was ist falsch an einer bestehenden, pazifistischen Ausrichtung eines Landes? Ich finde da nichts verwerfliches dran.

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