Zeche Carl

Immer nur Zollverein wird auf Dauer auch langweilig, es muss auch mal eine andere Zeche her. Meine Wahl viel auf die Zeche Carl, im benachbarten Stadtteil Altenessen. Nach Wochen des schier unerschöpflichen Regens war am vergangenen Sonntag Sonne (teilweise), aber auf keinen Fall Niederschlag angesagt, also es sprach nichts dagegen, Google Maps zu bemühen und eine Route für Fußgänger zu entwerfen, damit ich auf dem kürzesten besten Weg zu Carl komme. Also Hose mit vielen Taschen heraus gekramt, nochmal das Akku in der Kamera gewechselt und los ging es.

Wie ich bei meinen Recherchen erfahren durfte, hat Zeche Carl zur Förderung keinen der allseits bekannten deutschen Stahlförderturm, sondern noch einen bis ca. 1850 eingesetzten Malakowturm, die Förderanlagen sind hier in dem Turm untergebracht, also in einem Gebäude. Schon mal ein großer Unterschied zu Zollverein, dessen Förderanlage ja hinlänglich bekannt sein dürfte und als so etwas wie das inoffizielle Wahrzeichen von Essen, wenn nicht des gesamten Ruhrgebiets gilt. Ansonsten war auf dem Gelände alles verschlossen, was an den Sommerferien gelegen haben mag, oder aber auch daran, dass sich die auf der Zeche befindlichen Vereine gerade neu organisieren. Insgesamt ein sehr schönes Gelände, deutlich kleiner und fast gar nicht von Touristen frequentiert. Es wird auch fleißig umgebaut. Also ist auf jeden Fall ein weiterer Besuch noch geplant, aber dafür werde ich noch einige Zeit verstreichen lassen.

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Eingeordnet unter ...und so, Sonntagsspaziergang

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