Werksfürsorge

Wer jetzt meint, Zollverein bestehe nur aus dem Gelände rund um Schacht XII und dem danebenliegenden Schacht 2/8 sowie der dahinter liegenden Kokerei, der irrt gewaltig. Zollverein ist ein Gebilde, der drei Stadtteile geprägt hat. Da gibt es noch das Erfahrungsland Phänomania in Schonnebek auf der ehemaligen Schachtanlage 3/7/10, das Tripple Z, heute ein Gründerzentrum auf der ehemaligen Schachtanlage 4/11 und die Werksfürsorge, ein Gebäudekomplex der zwischen den Schachtanlagen 2/8 und 4/11 hinter dem Katernberger Markt liegt.

Die Werksfürsorge gab es zuerst in den Gebäuden, rund um den Schacht 12. Dann wurde ein Gebäudekomplex entworfen und gebaut, der zwischen den beiden größten Förderanlagen liegt, um die Arbeiter und deren Familien gut zu versorgen, nicht nur im medizinischen Bereich. Ein für die vergangene Zeit übliche Praxis. Selbst der Krupp Konzern hatte zur Jahrhundertwende (1900) zahlreiche soziale Projekte. Die Gebäude liegen in einem kleinen Parkt, hier zu arbeiten, muss immer noch sehr angenehm sein, so mitten im Grünen und trotzdem alle Vorzüge wie ausreichend Parkplätze und einen sehr guten Anschluss an die Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel (Straßenbahn, diverse Buslinien und S-Bahn) sind bequem zu Fuß zu erreichen. Und wenn das Wetter gut ist, reichen ein paar Schritte um die Mittagspause in der Natur zu verbringen.

 

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