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Noch einmal getan

hsh51Nachdem ich am Eröffnungssamstag ja schon im Hans-Sachs-Haus gewesen bin, mir aber die Schlage für die oberen Etagen doch deutlich zu lang waren, habe ich den Besuch der Dauerausstellung über die Geschichte Gelsenkirchens eben an einem anderen Tag nachgeholt. Noch besser der Eindruck, das es sich um eine wirklich gute Sanierung eines alten Gebäudes handelt. Klare Strukturen, schlichte Schönheit im Inneren. Dezente Eleganz wirkt auf den Besucher im Atrium im Erdgeschoss. Jedes Geschoss lässt den Besucher einen anderen Eindruck von dem Gebäude bekommen und auf jeder Etage wird ein besonderes Gefühl der Transparenz vermittelt. Also jeder der die Kulturlinie 107 befährt, sollte einen Abstecher in das neue Rathaus von Gelsenkirchen machen.

Einzig das Mobile wurde entfernt, was ich persönlich sehr schade finde.

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Zum Glück gezwungen

Wurde ich von der EVAG, mein Ziel sollte eigentlich die Endhaltestelle der U-Bahnlinie 18 sein, um mich dann geschmeidige 3 Komma noch was Kilometer zur Halde Rungenberg zu bewegen, das alles bei bestem pottschen Sonnenschein. Aber es kommt immer anders, auch in diesem Fall. Bauarbeiten an der Strecke veranlassten die oberirdisch fahrende U-Bahn drei Haltestellen vor dem Ende die Weiterfahrt einzustellen und dezent auf einen Ersatzverkehr mit Bussen hinzuweisen. Also begann meine fußgängerische Aktivität schon besagte Haltestellen vorher und ich muss sagen, ich war nicht böse darüber.

Widrige Umstände hatten also dazu geführt, dass ich das Schloss Horst in Gelsenkirchen mehr zufällig entdeckte, die Baumaßnahmen auf einer Ecke der Grundstücks machen es ja nicht unbedingt leichter. Also schnell die Straßenseite gewechselt, den Drehschalter auf der Kamera auf „on“ gedrückt und es konnte losgehen. Von der Straßenseite aus gesehen, eher ein sanierter Altbau, mit einer Brücke die durch ein Tor führt, viel mehr war noch nicht zu sehen. Der Neubau an der einen Ecke des Gebäudes war erst beim zweiten Hinsehen als neues Gemäuer zu erkennen. Beherbergt werden hier ein kleines Museum und das Standesamt Gelsenkirchen, also waren auch zwei Hochzeitgesellschaften anwesend. Empfangen wird man in einem modernen Wintergarten, der sich über die gesamte Höhe des Gebäudes erstreckt. Die historische Fassade bildet auf der linken Seite einen einzigartigen Anblick und auf der Draufsicht wurden alte Elemente, die noch erhalten waren in eine postmoderne Architektur eingefügt. Durch die Verglasung von Dach und Seitenwänden ist es taghell in dem Vorraum, so das alle Elemente sehr gut zu sehen sind, zumindest wenn das Wetter mitspielt. Wer dort in der Nähe ist, sollte unbedingt einen Stopp einlegen und Altes und Modernes auf sich wirken lassen. Das Museum hat leider sehr eingeschränkte Öffnungszeiten von 15 bis 18 Uhr. Weiterlesen

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Betonklotz

Habe ich immer gedacht, wenn ich bei mir aus dem Fenster sehe und meinen Blick nach links schweifen lasse. Wer baut soetwas neben die ehemal größte Zeche Europas? Jedesmal wenn ich dort vorbeigegangen bin, habe ich versucht auf durch die wahllos angeordneten Fenster ein Blick ins Innere zu erhaschen. Meistens sah ich nichts. Also beschloß ich am Sonntag, angetrieben durch den permanent fallenden Regen, das Fußballspiel sausen zu lassen und mich dem Tag des Welterbes, bei mir vis á vis zu widmen. Flugs das Internet befragt, was denn dort genau und vor allem wann geboten wird, einige Zeiten und Hallencodes notiert, dann regenfest angekleitet und die Camera wasserdicht verstaut, losgegangen. Weiterlesen

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