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Aufschrei?

Dresden Neustadt Hinterhaus Anfang der 90er

Seit Anfang vergangener der Woche geht ein Aufschrei der Bürgermeisterdes Ruhrgebietes durch die Bundesdeutschen Medien. Spiegel, Zeit und Süddeutsche berichten einhellig, dass, rechtzeitig vor dem Landtagswahlkampf, ein neues Thema aufgemacht wird. Die ungerechte Abschaffung der Solidarzahlungen von Westkomunen in den Fonds der deutschen Einheit, auch der Solidairtätszuschlag soll weg, denn dieser ist ja nur für eine begrenzte Zeit eingeführt worden und zur ständigen Einrichtung mutiert. Schleunigst brachte Spiegel einen Artikel und eine dazugehörige Bilderstrecke die eilig widerlegen sollte, dass doch die Kommunen im Ruhrgebiet selbst an ihrer Misere schuld sind. Weiterlesen

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Solidarpakt Ruhrgebiet?

Ein sehr interessanter Artikel, oder heftiger Stoff am fürhen Morgen? Etwas Zeit zum lesen sollte man schon haben. In einem Satz zusammengefasst: Wie besonders das Ruhrgebiet ausblutet um den Osten zu finanzieren. Man sollte es etwas differenzierter betrachten, besonders das Beispiel Oberhausen. Vor einiger Zeit war ich mal für ein paar Stunden dort, aufgeteilt über drei verschiedene Tage. Einen rauhen Charme würde ich der Stadt bestätigen, einen Einkaufstempel aus dem Boden gestampft, der wohl seines Gleichen sucht in unserem Land. Riesig, nach amerikanischem Vorbild, jeder in Deutschland handelnde Filialist ist dort mit ein paar Quadratmetern vertreten. Die Folge, die nicht mal unattraktive Innenstadt verödet, immer schneller. Ob sich Oberhausen damit einen Gefallen getan hat, in eine saubere und optisch heile Welt unweit der A42 zu investieren und alle Besucher an dem sichtbaren Elend der Innenstadt vorbeizuleiten? Wie angemerkt, alles sehr amerikanisch, hinfahren mit dem Auto, parken für umsonst, Kommerz und Kultur genießen, rein ins Auto und wieder nach Hause. Weiterlesen

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Wochenkuriositäten 2011-7 drastische Strafen

Eigentlich mit einem sozialen Hintergrund im Jahr 1918 gegründet wurde die Gagfah und dann irgendwann im Zuge der chronischen Geldknappheit des deutschen Staates an den amerikanischen Investor Fortress verscherbelt verkauft. Soweit ist das nicht verwunderlich, aber im Jahr 2006 machte die Gagfah die Stadt Dresden mit einem Schlag schuldenfrei, indem sie den gesamten Wohnungsbestand der Woba Ost und West aufkaufte. Dabei verpflichtete sich das Unternehmen, eine Sozialcharta was den Verkauf der Wohnungen anbetrifft einzuhalten. Wenn wurder es also im Jahr 2011 noch, das dieses nicht gemacht wurde und die Stadt Dresden eine Nachforderung von mehr als 1 Milliarde an die Gagfah stellt und diese notfalls per Gericht eintreiben will. Weiterlesen

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Nebenjobs

In den wenigen, sonnigen Momenten und meinen spärlichen Erkundungsgängen der letzten Woche durch Essen, habe ich wieder eine Menge Eindrücke gesammelt.

Beim genauerern hinsehen bin ich auf den Gedanken gekommen, das doch einige, der von mir gelesenen Blogger, hier in Essen einen Nebenjob haben müssen….

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