Schlagwort-Archive: Hamburg

Weltstadt und weltoffen?

Oh Hamburg, was ist aus dir geworden. Liberal, weltoffen, immer etwas konservativ, so habe ich dich in Erinnerung gehabt. Was hast du nur gemacht, mit dir? Erst vetreibst du im Winter Obdachlose von ihren Schlafplätzen, weil ein Bezirksfürst findet, dass diese Damen und Herren das Gesamtbild stören, dann werden Häuser unter den Augen von Stadtvertretern illegal abgerissen und gegnerischen Fußballfans wird auf Bestreben der Ordnungsmacht der Zutritt zum Stadion verweigert. Als ob das nicht längst genug wäre, nein, jetzt verbietest du Jugendlichen in die Innenstadt zu gehen, weil sie die Shoppingwütigen beim Geld ausgeben stören würden und sprichst gegen sie Platzverweise aus! Alles ein wenig viel für das noch junge Jahr 2012. Mach so weiter und du siehst mich nie wieder…

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Currywurst

Gehuldigt durch den wohl bekanntesten Sänger des Ruhrgebiets, und fern ab des Streits über die Erfindung der Currywurst zwischen den beiden größten Metropolen Deutschlands, wird hier um dieses Stuck deutsche Esskultur nicht viel Aufheben gemacht. Sie wird einfach nur ihrer Bestimmung zugeführt, also heiß mit mehr oder weniger „Scharf“ gegessen. Gerne wird dabei auch auf die internationalen Ergänzungen zurückgegriffen, wie das Bild links zeigt. Eine lokale Wurst mit der Gewürzmischung Curry aus dem fernen Indien, dazu die leckeren, frittierten Kartoffelstäbchen von den linksrheinischen Nachbarn, mit einem Löffel dieser durchaus bekömmlichen Sauce eines amerikanischen Spezialisten. Lediglich ein harter Wettbewerb um die hungrigen Kunden bricht hier gelegentlich aus, dabei wird auch nicht vor Dumpingpreisen zurückgeschreckt, wie das untere Foto eindeutig beweist. Dafür ist aber der Andrang , besonders ab den Mittagsstunden, von den fleißigen Verkäuferinnen kaum zu bewältigen.

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Wiedergefunden

kuh1Also ich habe mich schon gefragt, wo den die ganze Kühe so vor einigen Jahren hingekommen sind. Ich meine die unechsten, die rund um den Hamburger Mittelweg vor Jahren aufgestellt wurden um auf den Milchstrassenverlag und seine Produkte auf eigentümliche Art zu werben. Aber als das Verkaufsangebot aus München zu groß war, die Eigner dem Angebot nicht mehr widerstehen konnten, war auch die Zeit der bunten Kühe vorbei. Weiterlesen

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