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Alt & Neu

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saniertes Altes mit neuen Elementen kombiniert

Ich mag es ja, wenn altes Baugut gepflegt und saniert wird und dann noch mit neuen Elementen kombiniert wird. Schick! Das Grün ist eine Hommage an die Farbe des Stadtwappens.

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Neueröffnung

hsh01Mit Spannung habe ich es erwartet, dick angestrichen war es im Kalender (ich schreibe den seit den Enthüllungen von Snowden wieder). Aufgeregt war ich, in Anbetracht des bevorstehenden Ereignisses. Und was soll ich sagen: Klasse! Auch wenn es von der Idee bis zur (fast) Fertigstellung ein paar Jahre gedauert hat, aber es hat sich wirklich gelohnt. Das Hans-Sachs-Haus hat nach vier Jahren Umbauzeit als Rathaus von Gelsenkirchen wiedereröffnet.

Die Fassaden wurden erhalten, das komplette Innenleben abgerissen und neu gestaltet. Herausgekommen ist ein Haus, dass von Außen die Tradition darstellt und im Innern neue, schlichte und lichtdurchflutete Architektur bietet. G R O ß A R T I G! Auch wenn ich noch nicht alle Etagen gesehen habe, weil der Andrang der interessierten Gelsenkirchner Bürger so groß war, dass mit die Wartezeit zu lange erschien. Aber dafür gibt es ja den Grund, sich nach ein paar Tagen noch einmal hinzubegeben und dabei auch die Dauerausstellung in den Etagen 1-3 gleich mit anzusehen.

Besonders gefällt mir die Schlichtheit im Atrium und das von der Glasdecke hängende Mobile mit den Gesichtern von Bürgern der Stadt. Super Idee! Wer also die Kulturlinie 107 durch das Ruhrgebiet fährt, sollte künftig mit der Besichtigung des neuen, alten Rathauses in Gelsenkirchen starten und sich dann in Richtung Zollverein begeben. Es lohnt sich.

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Niedergang

wat07Das Wetter was mehr so durchwachsen und ich wollte mich etwas bewegen und einiges für das Quiz fotografieren. Da bin ich also in Bochum gelandet, genauer im Stadtteil Wattenscheid. Das war mal eine selbständige Stadt und ist 1973 nach Bochum eingemeindet worden und es gab mal einen Bundesligaverein dort, der sich, erstaunlicher Weise mehrere Jahre in der ersten Liga halten konnte, heute aber in den Niederungen der 4. Liga verschwunden ist.  Soweit mein Wissen über Bochum Wattenscheid.

Vergleiche will ich jetzt nicht anstellen, denn insgemein gilt ja Gelsenkirchen als die Stadt des Niedergangs im Ruhrgebiet in Deutschland. Aber was sich in der Innenstadt von Wattenscheid abspielt, ist kaum zu beschreiben. Verfallene, ungepflegte Immobilien, Leerstand von Handelsflächen und gefühlt in jedem zweiten Schaufenster ein Schild, was das „Mieten“ anpreist, dabei hängen die Fotokopien mit den Telefonnummern und den Namen der Hausverwaltungen wohl schon mehrere Jahre unbeachtet in den Fenstern. Das seit Mai in NRW herrschende Rauchverbot hat bestimmt auch dazu beigetragen, das sich die wat01Kneipen und Restaurants um geschätzte 70% ausgedünnt haben (wahrscheinlich übertreibe ich hier wieder maßlos und es sind nur 40%).

Für mich, soviel steht fest, hat Wattenscheid den Gelsenkirchnern den Rang abgelaufen, was den Verfall der Innenstädte anbetrifft. Und das Argument, die Leute würden alles nur noch Online bestellen, lasse ich nicht gelten.

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Vorfreude

h-s-hEigentlich kenne ich es nur Verhängt und hinter hohen Bauzäunen, das neue, alte Rathaus von Gelsenkirchen. Aber nun solle es endlich soweit sein, die Eröffnung steht kurz bevor, wovon Flughafenbauer  in Berlin und Konzertsaalbauer in Hamburg ja nur Träumen können. 31. August, lautet jetzt der Termin und er soll endgültig sein, er wurde ja auch schon oft genug verschoben. Ab 10 h geht es los, keinen Zaun mehr und in das Innere darf ich dann auch. Bin mal gespannt wie der renoviert Lichthof und das gigantische Treppenhaus dann wirken. Der Eingangsbereich kann sich schon mal sehen lassen!

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Gourmetmeile

Bis zum letzten Sonntag lief in Essen, auf der Kettwiger Straße in der Innenstadt, die Genussmeile Gourmetmeile, die wohl so eine der größten in deutschen Landen sein soll. Das nehme ich mal so hin und hinterfrage das nicht weiter. Meinen Besuch hatte ich für Sonntag geplant. Die Seite im Internet machte Appetit auf einige angebotene Köstlichkeiten. Immer wenn ich mir etwas vornehme, macht mir der Regen einen Strich durch die Rechnung, so auch am letzten Tag der Meile. Fuhr ich noch bei leichtem Tröpfeln von zu hause los, so entwickelte sich das zum regelrechten Weltuntergangniederschlag. Also habe ich nur eine kleine, aber leckere Vorspeise gegessen und versucht dabei nicht nass zu werden. Aber nächstes Jahr, wenn keine EM oder WM läuft, dann bin ich eindeutig flexibler. Weiterlesen

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