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Übertrieben

Das jetzt einige Konzerne hier in Essen am Rad drehen, was die Öffnungszeiten anbelangt, halte ich jetzt für nicht gut. Sicherlich sind die Öffnungszeiten für manchen nicht ausreichend genug, aber das jetzt bis 24 h verlängert werden soll, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist wirklich kein Einkaufserlebnis mehr, nächtens durch einen menschenleeren Supermarkt zu schlendern und in de mürrischen Gesichter des Personals zu schauen. Außerdem übernehmen die Büdchen die Versorgung von allem wichtigen ab dieser Uhrzeit sehr gut.

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Naturtalent

rue01Eines meinert Talante liegt zweifelsfrei darin, nach einem Umzug grundsätzlich eine Gegend für meine neue Behausung auszuwählen, in der ein reges Stadtteileben herrscht. Wohl fühle ich mich nur, wenn diverse  Einkaufsmöglichkeiten praktisch vor der Tür liegen und für mich als Fußgänger gut zu erreichen sind. Auch gehört für mich zu einem angenehmen Ambiente und dem Wohlfühlfaktor eine einigermaßen belebte Straße mit ein paar Cafés, Kneipen und Restaurants, die im Sommer Tische und Stühle zum Verweilen an die Straße stellen.

rue02So gesehen habe ich mit Essen Rüttenscheid mal wieder ein Punktlandung vollbracht. Alles lebenswichtige ist vorhanden. Supermärkte, Discounter, viel Bewegung auf den Gehsteigen und ausreichend Außenplätze, damit ich meinen Feierabend oder die Sonnenstrahlen am Wochenende genießen kann. So können auch die n anderer Stelle erwähnten Viererbanden ihrem Hobbynachgehen und die Sonne genießen. Das Flair eines Viertels steigt unermesslich, wenn es gastronomische Einrichtungen zum sehen und gesehen werden in ausreichender Anzahl vorhanden sind.

Gut, die Öffnungszeiten sind etwas verbesserungswürdig, denn es ist rue03spätestens um 19 h Schluß, meistens schon eine halbe Stunde früher. Auch am Samstag fühlt man sich wieder in 80er Jahre zurückversetzt. 13 bzw. 14 Uhr ist hier das späteste, was die Befriedigung der Konsumlust anbelangt. Schlecht für Freitagsabendzecher, die dann Samstag den Erhohlungsschlaf benötigen. Aber ich bin mir sicher, die Ladenbesitzer passen sich nur der hier in diesen Breitengeraden herrschenden Fußballleidenschaft an und wollen, das ihre Kunden keine Spiel verpassen, nur weil die Lebenspartnerin noch shoppen muss und das starke Geschlecht zum Tragen der neu erworbenen Waren dergradiert wird und das nenne ich Weitsicht. rue04

Was die Vielfalt der dragebotenen Speisen anbelangt, so werde ich das in den nächsten Wochen und Monaten mal angehen und die einzelnen Länder, bzw. die Läden die diese unterschiedlichen Angebote machen, durchtesten.

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Irrglaube

sonntag1Die Umstellung nach meiner LA-Zeit fällt mir nicht nur wegen des Sonnenscheins schwer. Rennt man hier zu dieser Jahreszeit mit dickeren Jacken durch die Gegend, manche Mittmenschen staffieren sich schon mit Schal und Handschuhen aus, so vermisse ich die Öffnungszeiten der Geschäfte gerade am Sonnag und bin froh über jedes Quartier, welches einen von den vier möglichen Terminen nutzt um dem Kunden manchmal die Gelegenheit zu geben, sein Konsumverhalten auch am Kirchgängertag zu frönen.

sonntag2Als ich kurz nach 13 h auf die Straße trat, traute ich meinen Augen nicht. Menschenmassen waren heute unterwegs, dabei wollte ich einfach die Rü entspanntlangschlendern, etwas essen und noch kurz ein paar Lebensmittel erwerben. Dieser Plan wurde aber durch die Vielzahl der Anwesenden zu Nichte gemacht. An den Kassen eines Discounters, es waren alle vier geöffnet, reihten sich die Leute wie auf eine Perlenkette aufgezogen bis an die hintere Wand des Ladens. Da anstehen nicht wirklich meine Sache ist, in der Regel verlasse ich Läden, wo mehr als vier Personen vor den Kassen stehen, musste ich notgedrungen meine Kaufszwänge unterdrücken und es bei einem Spaziergang belassen.

Auch das Stöbern nach Lesestoff wurde in dem einige Meter weiter entfernten Buchladen nicht zu Erlebnis, einfach zu voll, ungefähr so wie Ikea an einem Samstag. Bislang habe ich es nur vermutt, aber es hat sich heute bewahrheitet, die Essener sind einfach belesen.

sonntag3An meinem Foodpoint angekommen, das gleiche Spiel, kein freier Platz für einen hungriegen Spaziergänger wie mich. Es blib mir nur die Option, weiter zu laufen und auf dem Rückweg neue Versuche zu wagen, bei der Nahrungsaufnahme, dem Bücher- und Lebensmittelkauf. Das Essen in Essen hat dann geklappt, den Lebensmittel- und Buchkauf habe ich auf kommende Woche verschoben. UUnd sage noch mal einer, für die Öffnung des bundesdeutschen Einzelhandel am Sonntag gäbe es keinen Bedarf….

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