Abgewandelt

So langsam entwickelt sich dieses Blog  hier zum Foodblog, wenn ich mir so die letzten Artikel ansehe. Aber keine Angst, das wird sich auch wieder ändern, spätestens wenn sich das Wetter bessert und es mich nicht mehr in meinen vier Wänden hält. Aber heute gibt es nochmal selbst gekochtes oder besser gesagt, selbst gebratenes.

Bratkartoffeln ist für mich in den Wintermonaten immer ein Thema, besonders weil sie recht einfach zu machen sind. Dabei kann es auch noch diverse Abwandlungen geben. Heute mal mit gesundem Lauch dazu, bzw. da drinnen. Zuerst fangen wir mit den Kartoffeln an, die Sollten vom Vortag sein. Wer keine übriggebliebenen hat, der macht sich halt Pellkartoffeln, lässt sie abkühlen und stellt sie für eine Nacht in den Kühlschrank. Für mich reichen aber immer nicht gegessene Salzkartoffeln von den Vortagen aus.

Als Erstes fangen wir mit klein gewürfeltem Räucherspeck an, dazu eine Zwiebel, ebenfalls in kleinen Würfeln. Den Speck in der Pfanne auslassen, dann die Zwiebelwürfel dazugeben und glasig werden lassen. Dann aus der Pfanne nehmen und die Kartoffeln in ca. 5-8 mm dicken Scheiben in die Pfanne schneiden. Wichtig dabei ist, dass die Pfanne ausreichend groß sein sollte, damit möglichst wenig der Kartoffelscheiben übereinander liegen.Die Pfanne sollte immer gut heiß sein.

Jetzt kommt der wichtigste Punkt beim herstellen von Bratkartoffeln: Geduld! Ohne Geduld wird das nichts. Oberstes Gebot, rühren solange es geht vermeiden. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, dann darf erst gerührt oder auch geschwenkt werden. Hektisches in der Pfanne umherstochern ist strengstens verboten.

In dieser Variante mit frischem Lauch, gibt man vor dem vorletzten Rührvorgang dann den in Streifen geschnittenen Lauch hinzu und wartet wieder ab. Vor dem letzten Umrühren werden dann noch die Zwiebeln zusammen mit dem Speck hinzu gegeben. Das würzen mit Salz und Pfeffer nicht vergessen. Nach guten 25 bis 35 Minuten sollten dann die leckeren, selbst gemachten Bratkartoffeln fertig sein. Normalerweise gibt es bei mir eine Gewürzgurke und Spiegeleier dazu, aber wenn ich das Gemüse schon mitverarbeitet habe, kann ich auf die Gurke verzichten.  Anstelle des Lauches kann auch ein Bund Frühlingszwiebeln verwendet werden.

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